Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
Privatpraxis
Dr. Manuela Missana
Nicht alles was einem begegnet, lässt sich ändern; aber nichts lässt sich ändern, bis man sich ihm stellt.
James Baldwin
Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Wenn Sie diese Seite gefunden haben, sind Sie wahrscheinlich auf der Suche nach Unterstützung für Ihr Kind und Ihre Familie. Vielleicht fühlen Sie sich überfordert und etwas ratlos. Vielleicht macht ihr Kind sich vermehrt Sorgen, ist traurig oder hat Ängste. Vielleicht zeigt es auch vermehrt Wut, oder es fällt ihm schwerer Kontakt zu anderen aufzubauen. Welche Herausforderung auch gerade im Vordergrund steht – hier gibt es Raum, darüber zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Wie kann ich helfen?
Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin biete ich Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter bis 21 Jahren einen geschützten Raum, in dem sie ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen ausdrücken und besser verstehen lernen können. Mein Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden, die im Alltag entlasten und das seelische Wohlbefinden des Kindes und der Familie stärken.
Mögliche Indikationen für eine Psychotherapie
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Menschen im Autismus-Spektrum nehmen ihre Umwelt, soziale Situationen und zwischenmenschliche Beziehungen häufig anders wahr. Dies kann sich beispielsweise in der Kommunikation, im Kontakt mit anderen, in besonderen Interessen oder in einem ausgeprägten Bedürfnis nach Routinen und Vorhersehbarkeit zeigen. Die individuellen Ausprägungen sind vielfältig und können sich im Alltag unterschiedlich bemerkbar machen.
Ein autismusspezifisches Screening kann erste Hinweise darauf geben, ob eine weiterführende diagnostische Abklärung sinnvoll ist. Es dient der ersten Orientierung und ersetzt keine umfassende Autismusdiagnostik.
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Kindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) fällt es häufig schwer, ihre Aufmerksamkeit zu steuern, sich über längere Zeit zu konzentrieren oder ihre Impulse zu kontrollieren. Bei ADHS kann zusätzlich eine ausgeprägte körperliche Unruhe auftreten. Bei ADS steht hingegen häufig die Unaufmerksamkeit im Vordergrund, ohne dass eine deutliche Hyperaktivität erkennbar sein muss.
Die Schwierigkeiten können sich beispielsweise im schulischen Alltag, bei den Hausaufgaben oder im familiären Zusammenleben zeigen.
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Ängste gehören zum normalen Entwicklungsverlauf. Wenn Ängste jedoch sehr stark ausgeprägt sind, über längere Zeit anhalten oder den Alltag zunehmend einschränken, kann eine psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein.
Manche Kinder und Jugendliche haben beispielsweise große Angst vor bestimmten Situationen, Tieren, der Schule oder davor, von anderen bewertet zu werden. Andere leiden unter ausgeprägten Sorgen, Trennungsängsten oder körperlichen Angstsymptomen. Häufig beginnen sie, angstauslösende Situationen zu vermeiden, wodurch wichtige Erfahrungen und Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt werden können.
In der Psychotherapie geht es darum, die Ängste besser zu verstehen, Sicherheit im Umgang mit ihnen zu entwickeln und Schritt für Schritt wieder mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.
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Manche Kinder haben auch über das Kleinkindalter hinaus Schwierigkeiten, Urin oder Stuhl zuverlässig zu halten. Von Enuresis spricht man, wenn es wiederholt zum Einnässen kommt, von Enkopresis, wenn Stuhl unwillkürlich in die Kleidung oder an andere ungeeignete Orte abgeht. Die Schwierigkeiten können tagsüber, nachts oder in beiden Situationen auftreten.
Für betroffene Kinder und ihre Familien kann dies mit Scham, Verunsicherung und Belastungen im Alltag verbunden sein. Wichtig ist, die Kinder ohne Vorwürfe oder Beschämung zu unterstützen und mögliche körperliche sowie psychische Einflussfaktoren zu berücksichtigen.
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Auch Kinder und Jugendliche können an einer Depression erkranken. Die Anzeichen können sich je nach Alter und Entwicklungsstand unterschiedlich zeigen. Bei jüngeren Kindern äußern sich depressive Belastungen beispielsweise durch vermindertes Spielinteresse, häufiges Weinen sowie Veränderungen des Schlaf- oder Essverhaltens. Im Vorschulalter können auch sozialer Rückzug, ein verminderter Gefühlsausdruck oder vermehrte Reizbarkeit und aggressives Verhalten auftreten.
Im Grundschulalter können Kinder ihre Traurigkeit zunehmend in Worte fassen. Gleichzeitig können schulische Schwierigkeiten oder wiederkehrende körperliche Beschwerden wie Bauch- und Kopfschmerzen auf eine psychische Belastung hinweisen. Bei Jugendlichen ähneln die Symptome häufig denen im Erwachsenenalter. Negative Gedanken über sich selbst, die eigene Lebenssituation und die Zukunft können das Selbstwertgefühl, soziale Beziehungen und die Bewältigung des Alltags erheblich beeinträchtigen.
Wenn solche Veränderungen über längere Zeit anhalten, ist es wichtig, sie ernst zu nehmen und mögliche Ursachen genauer zu betrachten. In der Psychotherapie geht es darum, die Belastungen und Gefühle des Kindes oder Jugendlichen besser zu verstehen, eigene Stärken und Ressourcen wiederzuentdecken und gemeinsam Wege zu entwickeln, um den Alltag Schritt für Schritt zu erleichtern.
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Kinder und Jugendliche erleben im Laufe ihrer Entwicklung immer wieder Zeiten der Unsicherheit, Belastungen und Veränderungen. Schulische Herausforderungen, Konflikte mit Gleichaltrigen, familiäre Spannungen oder schwierige Entscheidungen können dazu führen, dass das emotionale Gleichgewicht vorübergehend aus der Balance gerät.
Manchmal fällt es Kindern und Jugendlichen schwer, ihre Gefühle einzuordnen, mit Sorgen umzugehen oder selbstständig Lösungen für belastende Situationen zu finden. Dies kann sich beispielsweise durch Rückzug, Reizbarkeit, häufige Konflikte oder Verunsicherung zeigen.
In der Psychotherapie erhalten Kinder und Jugendliche Raum, ihre Gedanken und Gefühle besser zu verstehen, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und hilfreiche Strategien für den Umgang mit Herausforderungen zu entwickeln.
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Essstörungen können sich bereits im Kindes- und Jugendalter entwickeln und sich auf unterschiedliche Weise zeigen. Zu den bekanntesten Formen gehören die Anorexie (Magersucht) und die Bulimie (Ess-Brech-Sucht). Auch andere Formen eines gestörten Essverhaltens können mit einer starken Beschäftigung mit dem eigenen Körper, dem Gewicht oder der Figur verbunden sein.
Essstörungen können nicht nur die psychische Entwicklung beeinträchtigen, sondern auch erhebliche körperliche Auswirkungen haben. Bleiben sie unbehandelt, besteht zudem die Gefahr, dass sich die Beschwerden verfestigen und über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben.
In der Psychotherapie werden die individuellen Belastungen betrachtet und Wege zu einem gesünderen Umgang mit Essen, Gefühlen und dem eigenen Körper erarbeitet.
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Die Kindheit und Jugend sind wichtige Phasen der Persönlichkeitsentwicklung. Die Entwicklung der eigenen Identität ist eine wichtige und zugleich herausfordernde Aufgabe der Pubertät. Jugendliche setzen sich zunehmend damit auseinander, wer sie sind, was sie ausmacht und wie sie sich selbst sehen. Dieser Prozess verläuft nicht immer geradlinig, sondern kann von Unsicherheiten, Zweifeln und wechselnden Gefühlen begleitet sein. Auch Fragen zum eigenen Geschlecht, zur sexuellen Orientierung und zu Beziehungen können dabei eine Rolle spielen.
In der psychotherapeutischen Begleitung erhalten Jugendliche Raum, sich mit ihrer Identität, ihrer sexuellen Orientierung und ihrer persönlichen Entwicklung auseinanderzusetzen. Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen, sich selbst besser kennenzulernen und einen selbstbestimmten, positiven Umgang mit sich selbst zu entwickeln.
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Manche Lebensereignisse stellen für Kinder und Jugendliche eine besondere seelische Herausforderung dar. Dazu können beispielsweise Trennungen der Eltern, der Verlust eines nahestehenden Menschen, schwere Erkrankungen, belastende Erfahrungen oder andere einschneidende Veränderungen der Lebensumstände gehören.
Wenn die Verarbeitung solcher Erfahrungen schwerfällt, können anhaltende Ängste, Niedergeschlagenheit, Schlafprobleme, erhöhte Reizbarkeit oder ein deutlicher Rückzug auftreten. Die Belastung kann so stark werden, dass der Alltag, die schulische Entwicklung oder soziale Beziehungen erheblich beeinträchtigt sind.
In der Psychotherapie werden die individuellen Belastungen und Reaktionen behutsam betrachtet. Ziel ist es, das Erlebte zu verarbeiten, die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten zu stärken und schrittweise wieder mehr Sicherheit und Stabilität im Alltag zu gewinnen.
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Manche Kinder und Jugendliche verletzen sich selbst, um mit starken Gefühlen, innerer Anspannung oder seelischen Belastungen umzugehen. Selbstverletzendes Verhalten kann auftreten, wenn Gefühle überwältigend erscheinen oder es schwerfällt, anders mit innerem Druck umzugehen.
Selbstverletzendes Verhalten stellt keine eigenständige Erkrankung dar, sondern tritt im Zusammenhang mit unterschiedlichen psychischen Störungsbildern auf. Es ist daher wichtig, die Hintergründe abzuklären und die betroffenen Kinder und Jugendlichen angemessen zu unterstützen.
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Kinder und Jugendliche mit einer Zwangsstörung erleben häufig wiederkehrende, aufdringliche Gedanken, Befürchtungen oder innere Impulse, die Ängste und Anspannung auslösen. Um diese Gefühle zu reduzieren, entwickeln sie bestimmte Handlungen oder Rituale, die sie wiederholt ausführen müssen, beispielsweise häufiges Kontrollieren, Waschen oder Zählen.
Die Zwänge können viel Zeit und Kraft beanspruchen und den Alltag, die schulischen Anforderungen sowie das Familienleben erheblich beeinträchtigen. Betroffene erleben ihre Gedanken und Handlungen häufig als belastend, können sie jedoch nur schwer unterbrechen. Häufig wird die Familie in die Zwangshandlungen einbezogen.
In der Psychotherapie werden die Hintergründe der Zwänge betrachtet und Wege erarbeitet, Ängste zu bewältigen und schrittweise mehr Freiheit im Alltag zurückzugewinnen.
Kontakt
Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
Dr. Manuela Missana
Brandvorwerkstraße 30
04275 Leipzig
E-Mail: missana.kjp@posteo.de
FON: 01515 68 23 28 9
Therapiezeiten
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15:00 Uhr - 19:00 Uhr
Donnerstag
15:00 Uhr - 19:00 Uhr
Freitag
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Telefonzeiten
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